Menschenrechte und Religion

Project Detail

Menschen beantworten die Frage nach dem persönlichen Seelenheil in unterschiedlicher Weise. In den liberalen Demokratien westlicher Prägung besteht die Übereinkunft, nur ein säkularer und weltanschaulich neutraler Staat könne einen fairen Umgang mit verschiedenen Überzeugungen garantieren. Aber auch dort gibt es unterschiedliche Modelle. Ist eines davon besonders geeignet? Wie wird in außereuropäischen Ländern mit der Pluralität weltanschaulichen Bekenntnisses umgegangen? Welche Konsequenzen ergeben sich in den Ländern für die Menschenrechte?

Die Veranstaltungsreihe „Menschenrechte und Religion“ möchte diesen und weiteren Fragen nachgehen. Ausgang der Überlegungen bildet jeweils das Verhältnis von Staat und Religion. Für jeden Vortrag wird ein unterschiedliches politisches Modell gewählt, damit die Vielfalt institutioneller Arrangements, in denen die Religion ihren Platz findet, abgebildet und unterschiedliche geographische, politische und religiöse Aspekte in den Fokus gerückt werden. Es ergeben sich in jedem länderspezifischen Staat-Religion-Verhältnis Gefahren und Probleme für die Menschenrechte, die es zu identifizieren und zu bewerten gilt.

Veranstaltungen

Thema Referent/-in Datum
Menschenrechte und Religion im laizistischen Frankreich Dr. Andreas Meier 24.10.17
Menschenrechte und Religion im hindunationalistischen Indien Dr. Theodor Rathgeber 15.11.17
Menschenrechte und Religion im kommunistischen China Prof. Dr. Christian Meyer 12.12.17
Menschenrechte und Religion im Gottesstaat Iran Dr. Gunter Mulack 23.01.18

 

Projektverantwortlicher:
Marco Schendel, Wiss. Mitarbeiter
m.schendel@forumdialog.org 

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