So erstrebenswert eine Identifikation mit dem eigenen Land und Volk auch sein mag, schließt sie doch oft über das Ziel hinaus, um in Nationalismus, Rassismus oder Faschismus zu münden. Türkisch-nationalistische Tendenzen werden zuweilen der Gülen-Bewegung nachgesagt, die in der Türkei ihren Ursprung hat und im Islam wurzelt. Ist diese Kritik berechtigt?

Im Lexikon der Politik wird Nationalismus als eine Ideologie definiert, die die Merkmale der eigenen ethnischen Gemeinschaft überhöht und als etwas Absolutes setzt und aus der übersteigertes Verlangen nach einer Einheit von Volk und Raum resultiert. Im Gegensatz dazu verweisen Patriotismus und Vaterlandsliebe auf eine emotionale Verbundenheit mit der eigenen Nation; beide Begriffe werden synonym verwendet. Diese Verbundenheit kann sich auf ganz verschiedene Merkmale beziehen, die das Individuum als seiner Nation eigen betrachtet, etwa ethnische, kulturelle, politische oder historische.

Zudem wird Patriotismus heute allgemein von Nationalismus und Chauvinismus unterschieden, insofern sich Patrioten mit dem eigenen Land und Volk identifizieren, ohne dieses über andere zu stellen und andere Völker implizit abzuwerten. Patriotismus bezieht sich auf die im staatsbürgerlichen Ethos wurzelnde, zugleich gefühlsbetonte, oft leidenschaftlich gesteigerte Hingabe an das überpersönliche staatliche Ganze, das in dieser Form nicht nur als rechtliche und politische Ordnung, sondern als die den Einzelnen tragende Gemeinschaft empfunden wird. Inwieweit dieser Unterschied tatsächlich besteht und historisch wirksam wurde, ist in vielen Ländern umstritten.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Begriff Patriotismus europaweit zunehmend mit Nationalismus und Chauvinismus verknüpft; das heißt, mit dem Glauben an die Überlegenheit der eigenen Nation und einer damit einhergehenden Abwertung anderer Nationen. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand in Deutschland eine politische Bewegung, die auf der Nationalismus-Idee beruhte und später in den nationalsozialistischen Staat mündete. Diese Bewegung verfolgte bekanntlich extrem nationalistische, antisemitische, rassistische und imperialistische Ziele.1

Nach dem Zweiten Weltkrieg und als Folge dieses Krieges wurde fortan noch klarer unterschieden zwischen einem Patriotismus, der Heimatgefühlen Zuflucht bietet, und einem negativ konnotierten Nationalismus. Laut einer Studie aus dem Jahre 2009 sind 60 Prozent aller Deutschen stolz auf ihr Land.2

 

Der Islam und unterschiedliche Arten von Patriotismus

Der Islam verbietet einen im Sinne von Faschismus, Rassismus und Chauvinismus interpretierten Nationalismus. Im Koran heißt es:

Wir haben euch fürwahr aus einem einzigen (Paar von) Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennen möget. Wahrlich, der Edelste unter euch vor Gottes Angesicht ist derjenige, der am besten ist in Frömmigkeit, Aufrichtigkeit und Ehrfurcht vor Gott. (49:13)

Hier wird die Verschiedenheit von Nationen, Stämmen, Farben und Sprachen als Reichtum gewertet. Das Hauptziel ihrer Existenz sei, dass man einander kennenlerne und sich gegenseitig helfe. Andererseits wird die Liebe zum eigenen Stamm und zum eigenen Volk im Islam aber auch als eine wirkmächtige positive Kraft charakterisiert, solange das eigene Volk oder die eigene Nation dabei nicht priorisiert oder überhöht wird. Entsprechend unterscheidet der islamische Gelehrte Said Nursi zwischen einem positiven Nationalismus im Sinne von Patriotismus und negativem Nationalismus (türk.: müspet milliyetcilik3 und menfi milliyetcilik). Ihm zufolge darf man die eigene Nation und das eigene Volk durchaus lieben und Patriot sein, andere Nationen oder Völker jedoch nicht hassen und kein Nationalist sein.

Trotzdem haben seit dem 18. Jahrhundert nationalistische Bewegungen auch das Osmanische Reich beeinflusst. Auf seinem Boden wurden in der Folge kleine Nationalstaaten gegründet, was zu Lasten der Vielfalt ging. Viele Sprachen und Ethnien wurden förmlich überrollt. Noch heute gibt es in der Türkei eine Kurden-Frage, obwohl die Kurden inzwischen – genau wie übrigens auch die türkisch-nationalistischen Grauen Wölfe – im Parlament vertreten sind.

 

Vorwürfe von Kritikern der Gülen-Bewegung

Dem Nationalismus zuzuneigen und nationalistische Ziele zu verfolgen, wird gelegentlich auch der Gülen-Bewegung vorgeworfen, die türkisch-islamische Wurzeln hat. Ihre Gründung von Schulen in mehr als 130 Ländern beweise diesbezügliche Absichten.4 Angeblich werde mit diesen Schulen versucht, in problematischen Regionen der Welt politische Macht zu erlangen, und dabei eine Philosophie vertreten, die auf einem türkischen Nationalismus beruht.5 Kritisiert wird weiterhin der ‚türkische Islam‘ der Bewegung, der den Islam mit türkischem Nationalismus vermische und sich dadurch von den arabischen Interpretationen des Islams unterscheide.6 Als Beleg für die nationalistische Haltung des angeblichen Oberhauptes der Bewegung, Fethullah Gülen, wird oft dessen scharfe Kritik an der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Gewalt, die von ihr ausgeht, präsentiert.7

Seinen Schriften und Vorträgen ist zu entnehmen, dass Gülen alle Spielarten von Faschismus, Chauvinismus und Rassismus vehement ablehnt. Nationalismus hält er für bedingt zulässig, und zwar dann, wenn er Patriotismus und Vaterlandsliebe meine (müspet milliyetcilik, siehe oben). Seiner Meinung nach sollte sich Patriotismus durch Liebe zu Nation, Familie und Gesellschaft auszeichnen, auf keinen Fall aber eine Ablehnung oder sogar Vernichtung anderer Nationen zum Ziel beinhalten.8

Wenn Kritiker im Bildungsprojekt Gülens eine Priorisierung und Politisierung der nationalen Bindung erkennen und seine Rezeption des Islams als ein Produkt der nationalen Kultur oder der Kultur der Nation präsentieren wollen, so sei darauf verwiesen, dass die Arbeit der Bewegung nicht allein auf islamische Länder oder auf Muslime beschränkt ist.9 Gülen zufolge ist es sehr wichtig, Erziehung und Bildung mit lokalen Kontexten und Wertesystemen zu versöhnen:

„Obwohl die Erziehung für die Entwicklung eines Landes unleugbar wichtig ist, werden die erwarteten Ergebnisse nie erreicht, wenn die jungen Leute nicht gemäß den traditionellen Werten ihres Landes erzogen werden.“10

Experten zufolge gründet die Hizmet-Bewegung weltweit Bildungsinstitutionen und knüpft auf diese Weise einen konstruktiven Dialog mit allen Religionen und Konfessionen an. Selbstverständlich finden sich solche Schulen auch in nichtmuslimischen Regionen. Diese Schulen haben grundsätzlich ein lokales Curriculum, und Religion ist kein Unterrichtsfach. In allen Fällen folgen sie säkularen Bildungsmodellen. In diesen Schulen arbeiten Lehrer und Organisatoren aller Nationen und Religionen zusammen und empfangen Besuche von unterschiedlichsten Menschengruppen.11

 

Der ‚türkische Islam‘

Gülens Islamverständnis wird oft als ‚türkischer Islam‘ beschrieben und heftig diskutiert. Die Experten werten es als eine orthodoxe Version des Islams, befürworten seinen toleranten Charakter und sehen darin eine Barriere gegen Radikalismus.12 Der türkische Soziologe Ali Ünal hält den Begriff für etwas problematisch und bevorzugt seinerseits den Begriff türk müslümanlıgı (Islamverständnis der Türken). Im Prinzip aber meint er dasselbe. Gülen zufolge widerspricht es dem Geist des Korans, in unterschiedlichen Staaten oder bei unterschiedlichen ethnischen Gruppen von unterschiedlichen Islam-Versionen zu sprechen, obwohl es für Muslime grundsätzlich unproblematisch sei, den Islam in ihrem spezifischen kulturellen Kontext zu leben. Dabei bewegt sich Gülen zwischen drei Diskursen über den Islam und die Charakteristika der Türken: einem rein religionsbezogenen (dem Islam), einem Nation-bezogenen (dem türkischen Islam) und einem intellektuellen und weniger ideologisch aufgeladenen (dem türkischen Muslimsein).13

 

Gülen über den türkischen Islam

Nun ist festzustellen, dass Gülen den Begriff türkischer Islam in anderen Kontexten auch als das ‚Muslimtum der Türkei‘ (Türkiye müslümanlıgı) bezeichnet. Der Begriff türkischer Islam ist für jemanden, der sich mit den inhaltlichen Komponenten des Begriffs nicht auskennt, irreführend. Gülen verleiht dem Begriff über seinen ethnischen Charakter hinaus eine historisch-geographische Bedeutung. Entscheidend für Gülen sind vor allem die Erfahrungen der Menschen aus Zentralasien mit der Religion des Islams und ihr Verständnis dieser Religion. Dieses Islamverständnis zeichnet sich durch wertvolle Beiträge von Türken, Indern und sunnitischen Persern aus. Der Islam in der Türkei ist in erster Linie bei den großen Gelehrten zentralasiatischen Ursprungs verwurzelt – etwa bei Ebu Hanife, Ebu Yusuf, Imam Muhammed, Imam Bukhari, Imam Muslim, Zemahscheri, Fahruddin Razi, Ghazzali, Mewlana Dschelaleddin Rumi – sowie bei zahlreichen anderen Theologen, Juristen, Wissenschaftlern, Mystikern und Philosophen. Diese historische Synthese prägte Dreiviertel der muslimischen Welt, weshalb der Islam, nach Meinung Gülens, seinen universellen Charakter in diesem Verständnis im weitesten Sinne entwickelt hat.

Kritiker unterstellen der Person Gülen imperialistische Tendenzen. So wird zum Beispiel ein alter Unternehmer und Sympathisant Gülens zitiert, Gülen habe in seinem Zimmer eine Karte des Osmanischen Reichs mit dem Spruch darunter: „Es ist noch in meinen Träumen“ hängen gehabt. Später sei diese dann gegen eine Weltkarte und schließlich gegen eine Satellitenansicht des Globus ausgetauscht worden.14 Die Frage, ob er und seine Anhänger jene Länder, die in osmanischer Zeit nicht durch Waffengewalt erobert werden konnten, nun mit Hilfe von Wissenschaft und Erziehung erobern möchten, beantwortete Gülen in einem Interview dahingehend, dass ein solcher Anspruch völlig aus der Luft gegriffen und von seinen Gegnern frei erfunden worden sei. Zudem hat er wiederholt betont, selbst nicht Inhaber sondern nur Wegweiser oder Inspirationsquelle dieser Schulen zu sein und den Großteil von ihnen persönlich gar nicht besucht habe.15

Auf der anderen Seite sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass die Bewegung ihre Wurzeln in der türkischen Gesellschaft hat und sowohl im politischen als auch im sozialen Leben der Türkei fest verankert ist. Deshalb gibt es nur wenige Parallelen zu anderen muslimischen Gesellschaften. Doch versucht sie – und widerspricht damit manchen Vorwürfen -, ein modernes, demokratisches und säkulares Verständnis des Glaubens zu fördern.16 Zudem wendet der katholische Theologe Thomas Michel ein, dass Gülens Betonung der Bildung zwar vom Islam geprägt und begeistert werde, aber nicht auf die ‚Umma‘-Vision des klassischen Islamverständnisses beschränkt sei.17

Laut einer Studie hat die Hizmet-Bewegung, wie sie von ihren Mitwirkenden bevorzugt genannt wird, beispielsweise in Deutschland eine Bildungsinfrastruktur aufgebaut, mit der sie die sozioökonomische Situation vor allem von Einwanderern mit türkischem Hintergrund verbessern und ihre Integration in die deutsche Gesellschaft fördern kann. Die Arbeit dieser Bildungszentren hat besonders in der Integrationspolitik schon bedeutende Wirkung erzielt.18

Auch im skandinavischen Kontext verfolgt die Bewegung die Strategie, innerhalb ihrer Institutionen das gegenseitige Verstehen zwischen den verschiedenen Kulturen zu fördern und eine Architektur der gegenseitigen Toleranz zu schaffen. Sie möchte Vorurteilen in der Gesellschaft entgegenwirken. Dadurch spielt sie eine aktive Rolle bei der Integration der Minderheiten.19

 

Gülen und die Kurden-Frage

Der Vorwurf einer Diskriminierung der Kurden dürfte ebenfalls jeder Grundlage entbehren. Zwar gibt es in der Tat konkrete Meinungsverschiedenheiten zwischen der Gülen-Bewegung und der PKK, deren Führungsrolle bzw. Vertretungsanspruch auch unter Kurden höchst umstritten ist und die in Deutschland vom Bundesverfassungsschutz als Terrororganisation eingestuft wurde. Und dieser Konflikt hat sich nach der Veröffentlichung eines Vortrags von Gülen vom 24.Oktober 2011 mit dem Titel „Terror und Qual“ weiter verschärft.20 Es gab sogar Publikationen, die den Inhalt dieses Vortrags als einen Fluch und Tötungsbefehl gegen Kurden interpretiert haben. Diese Vorwürfe und Anschuldigungen wies Gülen damals jedoch weit von sich. Zudem betonte er bei dieser Gelegenheit erneut, wie schon mehrmals zuvor, dass der Terror in der Kurdenregion nicht mit militärischer Gewalt und Druck, sondern nur mit materieller und immaterieller Aufstiegshilfe zu bekämpfen sei. Ohne soziale und ökonomische Investitionen könne das Problem nicht gelöst und der Pfad in die Berge (wo die Terrorcamps liegen) nicht geschlossen werden.

Auf der anderen Seite habe ich selbst im Zuge eigener Nachforschungen mit vielen kurdisch-stämmigen Mitwirkenden in der Hizmet-Bewegung gesprochen, die in dieser wichtige Aufgaben übernehmen. Ihr Engagement in der Bewegung darf als Beleg für die gleichberechtigte Einbindung von Kurden und anderen ethnischen Gruppen in die Bewegung gewertet werden. Aussagekräftig in dieser Hinsicht sind auch die Aktivitäten der Bewegung im Nordirak, wo bereits vor Jahren eine kurdische Autonomieregierung ins Leben gerufen wurde. Die Politiker im kurdischen Nordirak fördern die Schulen der Bewegung und würden gern noch mehr davon in ihrer Region sehen. Eine amerikanische Expertin kam zu dem Ergebnis, dass die Bewegung seit 1994 dort Schulen gegründet und damit in diesem Katastrophengebiet viel Hoffnung geweckt habe. In den Folgejahren seien dann auch noch ein Krankenhaus und eine Universität hinzugekommen.21 Außerdem wurde der erste private kurdisch-sprachige Fernsehsender der Türkei, Dünya TV, im Jahr 2010 durch die Bewegung ins Leben gerufen.

 

Gülen im interreligiösen und interkulturellen Dialog

In punkto Dialog hat Fethullah Gülen die Meinungsführer der religiösen Gemeinschaften in der Türkei, den ökumenischen Patriarchen von Fener und dem Patriarchen der Assyrischen Kirche des Ostens sowie die Vertreter der Juden und der armenischen Kirche, an einen Tisch gebracht. Die Bewegung ihrerseits hat einen Dialog mit den Kurden und den Alewiten begonnen, indem sie in Erbil eine Veranstaltung mit Konferenzen und Seminaren organisierte, bei denen unterschiedliche Probleme der Kurdenregion behandelt wurden.22

Grundsätzlich wird die Bewegung nicht müde, ihren Respekt vor allen Ethnien, Geschlechtern und Nationen zu bekräftigen. Kurioserweise werden Gülens Bemühungen um Dialog und Toleranz zwischen den Kulturen und Religionen seit den 1990er-Jahren, so beispielsweise sein Treffen mit Papst Johannes Paul II., ihm sowohl von islamistischen als auch von türkisch-nationalistischen Kreisen als Vaterlandsverrat ausgelegt. Nicht selten wird ihm dabei mit rassistischen Untertönen vorgehalten, armenische Vorfahren zu haben.

 

Fazit

Schlussfolgernd kann man sagen, dass Gülens Konzept der Vaterlandsliebe oder des Patriotismus viele Facetten hat und dass diese Facetten in der Bewegung analysiert, umgesetzt und weiterentwickelt werden. Dieser Prozess ist einerseits an nationalistische Grundlagen des türkischen Kontexts angelehnt ist, andererseits konnten in seinem Verlauf die Potenziale neuer türkischen Generationen zur Umgestaltung der Gesellschaft im Hinblick auf Technologie, Menschenrechte und wahre Freiheit erschlossen und somit günstige Bedingungen für den Dienst-Ethos der Bewegung geschaffen werden.23

Nicht zuletzt aufgrund eigener Recherchen insbesondere in Europa bin ich überzeugt, dass sich Pauschalverdächtigungen gegen Mitwirkende in der Bewegung, die sich auf die in diesem Beitrag erörterten Vorwürfe stützen, verbieten. Ebenso obskure wie unbewiesene Verschwörungstheorien sind jedoch leider weit verbreitet. Gerade in den deutschsprachigen Ländern ist zu beobachten, dass sich die Bewegung zunehmend in die Gesellschaft einbringt. Auch liegen in Deutschland gegen Gülen und die Bewegung weder Verurteilungen noch wirklich belastbare Anhaltspunkte für verfassungsfeindliche oder gar kriminelle Tätigkeiten vor. Darüber hinaus sind und waren sie zu keinem Zeitpunkt Beobachtungsobjekte der Verfassungsschutzämter.24 Vielmehr werden sie bei ihren Bemühungen in der Regel sowohl von lokalen Behörden und Regierungsstellen als auch von der Zivilgesellschaft unterstützt.

 

Anmerkungen

  1. Schubert/Klein, 2011
  2. http://www.identity-foundation.de/images/stories/downloads/Studie_Deutsch-Sein_final_klein.pdf
  3. Said Nursi, Barla Lâhikası, s.84; Mektûbat,s.302
  4. Bilir, 2004; Agai, 2004; Seufert, 2013
  5. Kristiansen, 1997; Özdalga, 2005; Edmonds,2008
  6. Bilir, 2004; Yavuz, 2003; Agai, 2004
  7. Mizell, 2008; Brauns, 2009
  8. Gülen, Fethullah, Fasıldan Fasıla, s. 338;Kırık Testi-12, s. 269-270
  9. Aras und Caha, 2000; Agai, 2004
  10. Gülen, Pearls of wisdom, (New Jersey:The Light), 2005
  11. Michel, 2003; Barton, 2005
  12. Bilir, 2004
  13. A. Ünal, 2002
  14. Hermansen, 2007, S. 68
  15. Dinç, 1998, 183, URL: http://www.aksiyon.com.tr/aksiyon/haber-3804-26-fethullah-gulen-cevap-veriyorum.html 03.10.2011
  16. Hashemi, 2008
  17. Michel, 2003
  18. Irvine, 2007
  19. Hällzon, 2008
  20. Gülen, „Terror und Qual“, Bamteli, 24 Oktober 2011
  21. Kirk, 2010
  22. http://www.gyv.org.tr/Haberler/Detay/450/Abant%20Platformu%20kat%C4%B1l%C4%B1mc%C4%B1lar%C4%B1%20Erbilde%20bir%20araya%20geldi
  23. Hermansen, 2007
  24. Für die Antwort des Bundes-Innenministeriums zur „Kleine Anfrage über die Gülen-Bewegung in Deutschland“ der Partei „Die Linke“: http://www.linksfraktion.de/suche/?q=fethullah&a=&-j=&l=&m=&t

 

Literaturverzeichnis

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  • Ünal, Ali; Bir Portre Denemesi: M. Fethullah Gulen (An Essay in Portrait: M Fethullah Gulen); Istanbul 2002
  • Yavuz, H. & Esposito, John; Turkish Islam and the Secular State: The Gulen Movement; New York 2003

 

Artikel ursprünglich veröffentlicht in und hier entnommen aus: Muhammed Akdag: "PATRIOTISMUS VS. NATIONALISMUS: DIE HALTUNG DER GÜLEN-BEWEGUNG", Die Fontäne, April-Juni 2015, S. 21-26.

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